Mitglieder des GSV solidarisieren sich!

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Eine rückwärts gewandte Schulpolitik für die Grundschulen wollen wir als Grundschulverband nicht kommentarlos hinnehmen.

 

Mit jeder neuen Legislaturperiode versuchen sich die Regierungen im Bildungsbereich zu profilieren. Die jetzige Bildungsministerin von Schleswig-Holstein,  Karin Prien, kommt nicht aus dem Fachbereich Bildung, sondern ist Juristin. Sie hat in der Presse und im vor kurzem verteilten Brief an die Schulleitungen öffentlich gemacht, wohin sie die Entwicklung an den Grundschulen steuern will.

Im Grundschulbereich wurde in den letzten Jahren Vieles positiv auf den Weg gebracht. Diese Ministerin sieht das anders und kehrt die Richtung.

Das wollen wir nicht zulassen! Darin sind wir uns einig mit dem Landeselternbeirat!

Es ist völlig unverständlich, warum

  • Schulen, die eine Leistungskultur ohne Noten etabliert haben, dieser Weg genommen wird.
  • eine Ministerin Einzelfragen der Methodik des Schreibens in den Fokus nimmt.
  • die neu ausgearbeiteten Fachanforderungen wieder eingefroren wurden. Wir arbeiten aktuell nach Lehrplänen von 1997.

In Schleswig-Holstein müssen auch die Grundschulen unterstützt werden, deren Eltern und Kollegien für eine fortschrittliche Pädagogik, Didaktik und Methodik gestimmt haben. Das Votum von Schulkonferenzen darf nicht durch immer wieder neue kurzlebige Erlasse geändert und überstimmt werden. Wir erwarten den gleichen Respekt wie gegenüber den Beschlüssen der Schulkonferenzen an den Gymnasien.

Für interessierte Kolleg*innen und Mitglieder, die sich im Widerstand gegen die Pläne solidarisieren  wollen, sind Treffen an folgende Terminen vorgesehen:

1. Treffen am Donnerstag, 7.12.2017, 16.00 Uhr

2. Treffen am Mittwoch, 17.1.2018, 16.00 Uhr

3. Treffen am Dienstag, 6.2.2018, 16.00Uhr

ohne Anmeldung willkommen in der GS Steinbergkirche,

Hattlundmoor 15; 24972 Steinbergkirche; 04632/8505

Grundschule.Steinbergkirche@schule.landsh.de

 

Andrea Keyser